Im Gottesdienst am 2. Februar 2025 erfolgte die Einweihung der von Klaus Holzweißig gespendeten 3-manualigen Johannus-Orgel. Unter Mitwirkung der Kantorei Ottendorf-Okrilla/Weixdorf erklangen Werke von Bach, Rutter und Widor. Die Orgel passt akustisch und optisch sehr harmonisch in den Gottesdienst und Gemeindesaal, der bei Predigt von Prädikant Götz Pecking bis auf den letzten Platz gefüllt war. Anschließend gab es beim Kirchenkaffee einen kleinen Sektempfang.
Klaus Holzweißig
45 junge und alte, große und kleine Gemeindemitglieder machten sich am 27.10.2024 gemeinsam auf den Weg nach Herrnhut. Durch die Zeitumstellung wurde uns eine zusätzliche Stunde geschenkt und so erreichten wir pünktlich vor Beginn des Gottesdienstes unser Ziel. Zusammen mit den Brüdern und Schwestern der Herrnhuter Brüdergemeine und anderen Gästen erlebten wir einen gesegneten Gottesdienst mit vielen uns bekannten Elementen. Danach hatten wir Gelegenheit, beim Kirchenkaffee mit unseren Gastgebern und anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen oder den Kirchsaal zu erkunden. Im Anschluss trafen wir uns, wie verabredet, mit der Gästepfarrerin Christiane Vollprecht, welche uns schon vor dem Gottesdienst sehr herzlich empfangen hatte. Sie erzählte viele interessante Dinge über die Geschichte der Brüdergemeine. Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir den Vogtshof. Dort werden die neuen Losungen jedes Jahr im Mai für das dritte kommende Jahr gezogen. Nach einem schmackhaften Mittagessen bei der Herrnhuter Diakonie brachte uns der Bus zum Gottesacker. In zwei Gruppen spazierten wir bei herrlichem Sonnenschein darüber, erstiegen einen Aussichtsturm, den Altan, und erfuhren wieder Geschichtliches, aber auch einiges über die Aktivitäten und Herausforderungen der heutigen Zeit für die Gemeine. Zu Fuß oder mit dem Bus erreichten wir wieder die Stadt und fanden, dass es Zeit zum Kaffeetrinken sei. Dafür waren wir im Jesus-Haus in Herrnhut eingeladen. Während wir uns Kaffee und Kuchen schmecken ließen, staunten wir über die Wege Gottes, die zur Gründung dieser Gemeinde geführt hatten, und erfuhren bei einer Führung durchs Haus einiges über ihre Arbeit. Dann war es Zeit für die Rückfahrt. Auf dem Hinweg verkürzten uns Lieder die Busfahrt, jetzt spielten wir einige Runden »Bingo«. Sicher brachte uns der Reisebus der Firma Jäckel aus Großröhrsdorf wieder nach Hause. Ganz herzlich danken wir unserem fürsorglichen, netten und pünktlichen Busfahrer, welcher uns auch einige Dinge am Wegesrand zeigte. Unter des »Herren Hut« verbrachten wir einen gesegneten Tag zusammen und können euch einen Ausflug nach Herrnhut sehr empfehlen.
Bericht von unserer Seniorenfahrt am 03. 09. 2024
Um 8 Uhr stiegen 48 Senioren aus unserer Kirchgemeinde und Umgebung voller Erwartungen in den Reisebus. Nach »Luthers Morgensegen« konnte der Bus starten. Noch in Ottendorf-Okrilla trällerten wir das Lied »Hoch auf dem gelben Wagen…«. Danach verriet uns Eberhard Menzel, dass die anschließende Schifffahrt elbabwärts mit dem ältesten Raddampfer der Welt erfolgt, der »Stadt Wehlen«. Der Personendampfer wurde 1879 in Dienst gestellt. Am Terrassenufer in Dresden angekommen, bestiegen wir das legendäre Schiff bei schönstem Sonnenschein. Während der 3-stündigen Fahrt zog die herrliche Elblandschaft an uns vorüber. 13 Uhr verließen wir in Seußlitz das Schiff.
In Nieschütz im »Reiterhof Schmidt« erhielt jeder ein reichhaltiges und sehr schmackhaftes Mittagessen.
Anschließend gelangten wir mit dem Bus zum nahegelegenen Schloss in Diesbar-Seußlitz. Dort wurden wir von Frau Köpke empfangen, welche uns in die George-Bär-Kirche geleitete. Sie erklärte humorvoll, kurz und knackig die Kirchengeschichte sowie Besonderheiten vom Umbau, welcher 1724 - 1728 durch George Bähr erfolgte. Die Kirche wird als die kleine Schwester der Frauenkirche von Dresden bezeichnet, enthält aber keinerlei Prunk, sondern predigt mit ihrer Architektur. Kurios ist die Beschriftung mancher Bänke auf der »Frauenseite«, wie z.B. die Conradin, die Müllerin, die Kehr Magd, die Schäferin, die Hofmeisterin, die Jägerin, die Beckin, die Verwalterin, die Brauerin, die Kutscherin, die Gärtnerin, Christiane, die Köchin. Letztere benötigte wegen ihrer Leibesfülle zwei Sitzplätze.
Nach einer kurzen Andacht in der Kirche begaben wir uns zum Kaffeetrinken in die Gaststätte »Trattoria«, gleich nebenan.
Gegen 17 Uhr fuhren wir zum »Zeithainer Lustlager«. Dies war das Gelände der Truppenschau von August dem Starken. Wir erfuhren im Bus von der Geschichte, die sich da 1730 zutrug.
Danach traten wir die Heimreise an.
Ein mehr als ausgefüllter und erlebnisreicher Tag neigte sich dem Ende zu.
Ein besonderes Dankeschön geht natürlich an den Organisator der Reise: Eberhard Menzel.
Er verriet uns schon den Ort für seine 3. Reise mit uns im Jahre 2025. Es soll dann in die Oberlausitz gehen: wahrscheinlich Herrnhut und Cunewalde. Darauf freuen wir uns jetzt schon.
Auch sei wieder Gott gedankt für Schutz und Bewahrung.
Helga Kaufmann
Unsere Glocken läuten wieder!
Liebe Gemeinde,
liebe Gäste,
wir freuen uns, dass die Instandsetzungsarbeiten im Glockenturm so zügig voranschreiten konnten und nun kurz vor der Fertigstellung stehen. Unsere Glocken sollen ab dem Nikolaustag, den 06.12.24 ab 18:00 Uhr wieder läuten. Wir laden dazu herzlich ein, diesen Moment mit Posaunen und den ebenfalls anwesenden, am Bau beteiligten Firmen zu feiern. Gern wollen wir uns deshalb bereits um 17:45 Uhr vor der Kirche versammeln und den Augenblick bzw. den "Ohrenschmaus" gemeinsam genießen!
Notwendigerweise wollen wir bei dieser Gelegenheit weiter um Spenden bitten: Für die Finanzierung dieser und weiterer, kurzfristig anstehender Baumaßnahmen an unserer Kirche, sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen. Diese sollen bitte an unser allgemeines Spendenkonto überwiesen werden. Die dazu benötigten Daten können Sie der Website (>LINK<) oder den Kirchennachrichten entnehmen. Geben Sie dazu bitte den Spendenzweck "RT 1083 Bauspende Kirche Ottendorf-Okrilla" an. Vielen Dank!