Angela Mundt

Die Arbeiten des Pfarrbüros übernimmt künftig Angela Mundt

Bei aller Ungewissheit über die Zukunft der Pfarramtsverwaltung hat sich  Angela Mundt auf Anfrage bereiterklärt, den laufenden Geschäftsbetrieb – in etwas eingeschränkter Form – aufrecht zu erhalten. Es war dem Kirchenvorstand wichtig, eine geeignete Person mit Gemeindeanbindung zu finden, die das Vertrauen für diese Tätigkeit genießt und entsprechende Voraussetzungen  mitbringt.  Als Wirtschaftsmathematikerin ist sie zwar in gewisser Weise Quereinsteigerin in der Verwaltung, aber durch ihre beruflichen Erfahrungen in der elektronischen Datenverarbeitung hat sie  gute Voraussetzungen für die Erledigung der Verwaltungsaufgaben im Pfarrbüro.
Angela Mundt ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie war 8 Jahre für ihre Kinder zu Hause geblieben und beginnt nun mit dieser 32%igen Bürotätigkeit einen beruflichen Neuanfang.
Der Anstellungsbeginn für Angela Mundt ist ebenfalls der 1. Dezember 2019.
Wir bitten die Kirchgemeinde um Rücksicht, dass sich Angela Mundt erst allmählich in diese Tätigkeit einarbeiten muss und aufgrund der geringeren Anstellung auch die Öffnungszeiten des Pfarrbüros verändert werden.
Aber durch gute Absprachen und durch gute Zusammenarbeit aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sollte das auch weiterhin möglich sein.
Wir danken Angela Mundt für die Übernahme dieses Dienstes und wünschen ihr dafür Gottes Segen.

Die Öffnungszeiten des Pfarramtes sind ab Dezember wie folgt:
dienstags 9.00 -11.00 Uhr, mittwochs 9.00-11.00 Uhr, donnerstags 16.00-18.00 Uhr

Heike Schlichting

Dienstbeginn für Heike Schlichting in der Nachfolge als Friedhofsverwalterin

Heike Schlichting arbeitet seit 2 Jahren  in unserer Pfarramtsverwaltung und hat sich mittlerweile gut in das breite Arbeitsspektrum eingearbeitet.
Wie wir schon einige Male in den Kirchennachrichten berichteten, wird es vonseiten der Landeskirche demnächst größere strukturelle Veränderungen geben. Es ist absehbar, dass die Gemeindeverwaltungen nicht mehr in dem Maße wie bisher selbstständig arbeiten können. Es ist vorgesehen, größere Verwaltungszentralen in bestimmten Orten einzurichten. Das könnte schon im Jahr 2021 Realität werden.
In die Zeit der Ungewissheit über die Zukunft der Pfarramtsverwaltung fiel nun auch der Zeitpunkt, dass der Kirchenvorstand die Stelle des Friedhofsverwalters auszuschreiben hatte, was im Amtsblatt der Landeskirche erfolgte. Da die berufliche Perspektive der Pfarramtsverwalterin aufgrund der Strukturveränderungen der Landeskirche ungewiss ist, bewarb sich auch Heike Schlichting um die Stelle des Friedhofsverwalters.
Die Friedhofsverwaltungen der Landeskirche sind vorläufig von den strukturellen Veränderungen ausgenommen.
Von den 9 Bewerbungen für die Stelle des Friedhofsverwalters hat sich der Kirchenvorstand für Heike Schlichting entschieden.
Sie bringt  berufliche Voraussetzungen mit, da sie neben ihrer Floristik- auch eine gärtnerische Ausbildung hatte. Außerdem ist sie eng mit unserem Wohnort und unserer Kirchgemeinde verbunden und ist durch ihren jetzigen Dienst im Pfarramt auch mit einigen Dingen der Friedhofsverwaltung vertraut. In dem einjährigen kirchlichen Verwaltungslehrgang, den sie absolviert hat, war auch die Friedhofsverwaltung Bestandteil.
Der Dienstbeginn als Friedhofsverwalterin ist am 1. Dezember 2019, damit es noch einige Wochen der Einarbeitung durch Holger Göbel bis etwa Mitte Januar geben kann.
Wir wünschen Heike Schlichting einen gesegneten Neustart und gutes Gelingen für die vielfältigen Aufgaben als Verwalterin unseres Ottendorfer Friedhofs.

Holger Göbel

Dienstende unseres Friedhofsverwalters Holger Göbel

 
Unser Friedhofsverwalter Holger Göbel wird Ende Januar 2020 seinen Dienst in unserer Kirchgemeinde beenden, um in den Ruhestand zu treten.1992 begann sein Dienst auf dem Ottendorfer Friedhof, den er von Anfang an mit großer Sorgfalt und Hingabe versehen hat. Die Achtung und Würde der Verstorbenen sowie die Anliegen der Hinterbliebenen waren ihm stets wichtig. Es ist unserem Friedhof mit seinen Grabsteinen, Gehölzen und Einfriedungen anzusehen, dass hier gute Arbeit geleistet wurde. Für die Anfragen und Bitten der Friedhofsbesucher hatte er stets ein offenes Ohr und konnte die meisten Dinge mit Freundlichkeit erledigen. Auch die Büroarbeiten der Friedhofsverwaltung gehörten zu seinem Arbeitsumfang, die er mit großer Sorgfalt erledigte. Nach den vielen Jahren Dienstzeit wird Holger Göbel nun in den Ruhestand  treten, wofür wir ihm Gottes Schutz und Segen wünschen. Wir danken ihm sehr herzlich für die vielen Jahre seines treuen und zuverlässigen Dienstes, die er auf unserem Friedhof geleistet hat.

Heiko Wolf

Heiko Wolf als neues Mitglied des Kirchenvorstandes


Johannes Müller hat seinen Dienst  als Kirchvorsteher unserer Gemeinde aus persönlichen Gründen vorzeitig beendet und damit sein Mandat zurückgegeben. Für seinen treuen Dienst, zum Beispiel als Protokollant der KV-Sitzungen, sei ihm an dieser Stelle herzlich gedankt. Für den Rest der Legislaturperiode, die bis November 2020 geht, konnte der Kirchenvorstand eine Nachberufung vornehmen. In geheimer Abstimmung wurde Heiko Wolf in das Amt des Kirchvorstehers berufen. Heiko Wolf ist seit vielen Jahren in unserer Kirchgemeinde beheimatet. Durch seine regelmäßige Teilnahme am Gottesdienst dürfte er vielen bekannt sein; ebenso durch das Einbringen seiner Gaben in den Dienst der Gemeinde.
Ab 1. Dezember 2019 ist er offizielles Mitglied des Kirchenvorstandes und die Einsegnung erfolgt im Familiengottesdienst am 1. Dezember.

Somit setzt sich der Kirchenvorstand unserer Gemeinde nunmehr aus folgenden Personen zusammen:  
Enge Silke                   
Fiedler Petra
Grafe Philip
Hellmig Falk
Menzel Maximilian
Opitz Elke
Pecking Götz
Reichelt Claudia
Reißmann Mirko
Urban Klaus
Wolf Heiko

Jugendmitarbeiter

„Jetzt bin ich da. Damit habt ihr vor einem Jahr wahrscheinlich nicht gerechnet und ich auch nicht.“ – so begann der Ottendorfer Philip Grafe (25) seine Vorstellung am Sonntag im Gottesdienst in unserer Kirche vor der versammelten Gemeinde.
Philip ist seit 1. November 2019 Angestellter des Vereins stRUCKtur e. V. der sich Mitte diesen Jahres  gegründet hat, um die Jugendarbeit in unserer Gemeinde und für Ottendorf-Okrilla auf neue Füße zu stellen. Nach fünf Jahren Bauingenieurstudium und einem Jahr Arbeit als Tragwerksplaner schlägt er nun eine völlig neue Richtung ein. Über seine 50%-Stelle als Jugendmitarbeiter hinaus hat er ein Fernstudium der Theologie begonnen, um sich entsprechend fortzubilden.
Auf einem blau-grauen Zweisitzer sitzend erklärte Philip der Gemeinde seinen Ansatz: „Dieses Sofa soll zwei Sachen verdeutlichen: Zum einen müssen wir als Gemeinde neue Wege gehen, um Jugendliche in unserem Ort zu erreichen. Und zum anderen wird das genauso wie dieses Sofa hier im Altarraum nicht immer in unser gewohntes Bild passen und vielleicht auch Spannungen erzeugen. Ich möchte mit meiner Arbeit einen Raum schaffen, wo sich Jugendliche wohlfühlen, sich öffnen können, Gott begegnen und eine Gemeinde erleben können. Aber ich glaube, Jugendliche brauchen nicht einen Einzelnen, der sie unterhält und ab und an Zeit hat, sich mit ihnen zu unterhalten. Jugendliche brauchen geistliche Väter und Mütter, die bereit sind, sie zu lieben und in sie zu investieren.“
Wir freuen uns sehr, dass aus der Vision durch Gottes große Gnade in so kurzer Zeit Wirklichkeit geworden ist: die Ottendorfer Ev.-Lutherische Kirche hat nun einen Jugendmitarbeiter! „Neue Wege gehen, um Jugendliche in unserem Ort zu erreichen“ – so formulierte Philip es weiter und trifft damit eines der Hauptanliegen des Vereins auf den Kopf.
Und eine Bitte hatte er am Schluss noch: “Betet für unsere Jugendlichen in der Gemeinde und im Ort!”. Wir sind überzeugt, dass Gott auch weiterhin ein Ohr dafür hat und das Vorhaben reichlich segnen wird.