Partnergemeinde

Unsere Partnergemeinde in Uganda seit 2018

Im Norden Ugandas wächst seit 2018 ein Ort, der Hoffnung, Bildung und auch praktische Hilfe vereint:
Das Lern-Zentrum »Yahweh Shalom« in Otacpab.
Herzstück des Zentrums ist die Kirchengemeinde Ot pa wora (Vaterhaus) mit Pfarrer David Nokrach, die nicht nur geistliche Heimat, sondern auch sozialer Treffpunkt der Gemeinde ist.
Zum Zentrum gehört eine Nähwerkstatt, in der junge Frauen eine Ausbildung erhalten und damit eine echte Perspektive für ihre Zukunft entwickeln können. Ebenso wichtig ist die Schule: Ein Gebäude mit vier Klassenräumen bietet Platz  für 96 Kinder. Dort unterrichten sechs Lehrer grundlegende Fächer des täglichen Lebens – vom Gemüseanbau über Nahrungszubereitung und Ziegenzucht bis hin zu Hygiene, dem Umgang mit Geld, sozialem Miteinander und dem Weitergeben der Liebe Gottes. Ein weiterer Anbau mit zwei Räumen befindet sich derzeit in der Fertigstellung.
Für den Alltag der Schule stehen außerdem ein Küchengebäude, eine Latrine, ein Fußballplatz sowie ein Schulgarten zur Verfügung. Das Schuljahr endet jeweils im November, bevor die Regenzeit beginnt, und wird mit Prüfungen abgeschlossen.
Ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung der Arbeit kommt aus Deutschland: Mit monatlich 300 Euro an Spendengeldern der Kirchgemeinde Ottendorf-Okrilla werden der Unterhalt des Motorrads zur Organisation der Dorfbelange der  Leitersfamilie Nokrach, der wichtige Nachtwächter sowie medizinische Nothilfe finanziert.
Auch in diesem Jahr konnte die Gemeinde eine großzügige Spende aus den Kollekten der zwei Krippenspiele und der Christvesper in Höhe von ca. 1.150 Euro nach Otacpab senden. Herzlichen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben. So trägt die Gemeinde maßgeblich dazu bei, dass »Yahweh Shalom« ein Ort des Friedens, der Bildung, der Fürsorge, des Glaubens und der Liebe Gottes bleiben kann.

Für weitere Informationen über das Projekt sowie über finanzielle Unterstützung steht Ihnen Petra Fiedler zur Verfügung. Sprechen Sie sie gerne an oder nehmen Sie Kontakt auf.
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

A. Wolf

Jugendmitarbeiter

Dankbar -

Neuer Jugendmitarbeiter

 
Neuigkeiten aus dem stRUCKtur e. V. – Förderverein der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Ottendorf-Okrilla

»Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an« (Psalm 71, 5).
Mit diesem Vers aus den Psalmen hat sich unser neuer Jugendmitarbeiter Marvin Jüssen zum Familiengottesdienst am Sonntag, dem 07. Dezember 2025 vorgestellt. Die »Hoffnung« ist es, die Marvin in seinem persönlichen Leben tagtäglich begleitet. Und es ist die »Hoffnung«, von der Marvin den Jugendlichen in Zukunft erzählen und Zeugnis geben möchte. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn als Wegbegleiter für unsere Jugendarbeit gewinnen konnten. Marvin Jüssen wurde an diesem Sonntag auch von unserer Gemeindepädagogin Ulrike Anhut sowie Vertretern der 
Kirchgemeindevertretung und des stRUCKtur e. V. für seinen Dienst in der Jugendarbeit eingesegnet. Bei einem ersten Kennenlernen zur JG haben die Jugendlichen ein kleines »Kreuzverhör« mit ihm gemacht und erfahren, dass er  gern »Smash Burger« isst. So war es naheliegend, dass das Willkommensgeschenk ein Gutschein für ein erstes Teamtreffen der Jungen Gemeinde in einem »Smash Burger Laden« sein wird… Das Anstellungsverhältnis von  Marvin Jüssen hat bereits am 01. November 2025 begonnen und ist mit einem Stellenumfang von 75% zunächst auf 2 Jahre befristet. Seine Stelle wird zu 100% aus Spenden finanziert! Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann sich gern an Dorothea Menzel wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Marvin ist mit seiner Familie (verheiratet, zwei Kinder) vor einigen Jahren aus Essen hierher gekommen und ist gelernter Sozialassistent und Schauspieler. Diese Kombination hat er in den ersten Wochen seiner Anstellung bereits gut einsetzen können, um die Junge Gemeinde zunächst primär bei den Vorbereitungen zum Krippenspiel zu begleiten. Über die nächsten Projekte werden wir weiter berichten! 

D. Menzel

Rückschau - Festwoche zur Kirchweihe

Eine Jubiläums-Wundertüte - abwechslungsreich wie auch stimmungsvoll

Mit einer fröhlichen, festlichen und überraschend vielseitigen Jubiläumswoche feierte unsere Gemeinde das 150-jahrige Kirchweihjubiläum. Die intensive Vorbereitung verlangte viel Zeit, Energie und Herzblut - und wurde am Ende  reich belohnt: Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und die Begeisterung deutlich spürbar. Ein Rückblick auf 150 Jahre Gemeindegeschichte in Bildern und Videosequenzen ließ Erinnerungen lebendig werden. Dabei ging es nicht nur um Gebäude, ihre Veränderungen und Jahreszahlen, sondern vor allem um die Menschen, die unsere Gemeinde über Generationen hinweg geprägt haben: Pfarrer, Mitarbeitende und viele engagierte Gemeindeglieder.

Für klangvolle und stimmungsvolle Momente sorgten ein mitreißendes Gospelkonzert sowie der festliche Auftritt der Kantorei. Besonders vergnüglich wurde es beim bunten Abend: Alle Musikkreise der Gemeinde wirkten mit, und humorvolle Anekdoten aus dem Gemeindeleben wurden in einem gelungenen Laienschauspiel auf die Bühne gebracht - sehr zur Freude des Publikums und begleitet von herzhaftem Gelächter.

Nach jeder Veranstaltung lud ein kleiner Imbiss zum Verweilen ein und bot reichlich Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsames Lachen. Ergänzend dazu lädt eine Ausstellung in der Kirche dazu ein, das vielfältige  Gemeindeleben gestern und heute zu entdecken. Passend zum Jubiläum wurde außerdem eine Festschrift erstellt, die käuflich erworben werden kann.

Besonders erfreulich war die große Resonanz kirchenferner Gäste. Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden und Helfenden, die diese rundum gelungene Jubiläumswoche möglich gemacht haben.

A. Wolf

Rollstuhlzugang

Nach über 12 Jahren, vom ersten Gedanken bis zur Realisierung, konnte unsere Gemeinde am 28.09.2025 den barrierefreien Zugang zu unserer Kirche einweihen - GOTT sei Dank!
So wurde im festlichen Gottesdienst mit Hr. Pfarrer i.R. Urban der nun umgebaute Seiteneingang mit dem hydraulischen Hublift und ersten Fahrten in Betrieb genommen.
Wir danken für alle Unterstützung und Spenden sowie dem Landratsamt durch die Fördermittel aus dem Programm "Lieblingsplätze für Alle".

Tino Richter
 

Gegen Sucht hilft reden

Selbsthilfegruppe "Blaues Kreuz"

Es ist Montag, 16.30 Uhr, und in der Begegnungsstätte "G3G3NÜB3R" im Pfarrhaus der Ev.-Luth. Kirche Ottendorf-Okrilla herrscht reges Treiben. Es duftet nach frischem Kaffee, ein kleiner Imbiss wird vorbereitet - denn wie jeden Montag trifft sich hier von 17.00 bis 18.30 Uhr die Selbsthilfegruppe des Blauen Kreuzes zu ihrer wöchentlichen Gruppenstunde. Das Blaue Kreuz ist ein sicherer Hafen für Menschen mit Suchtproblemen - ganz gleich welcher Art. Die Gruppe wurde 2013 von Sigurd K. und Uwe G. gegründet und wird seit nunmehr vier Jahren von Mirko Richter aus  Laußnitz geleitet. Jede Gruppenstunde beginnt mit einem Gebet und einigen Gedanken zur Tageslosung. Anschließend lädt der Imbiss zu einem kurzen Austausch ein, bei dem oft auch organisatorische Dinge besprochen werden. Danach führt Herr Richter durch ein vorbereitetes Thema, das zum gemeinsamen Nachdenken und Gespräch anregen soll - persönliche Anliegen und Sorgen haben dabei jedoch immer Vorrang. Wichtig ist, dass sich jede und jeder angenommen und wohl fühlt. Vertraulichkeit steht an oberster Stelle - alles, was in der Gruppe besprochen wird, bleibt auch dort. Zwar prägt ein christlicher Grundgedanke die Treffen, doch Glaube ist keine Voraussetzung. Jede und jeder ist willkommen. Entscheidend sind gegenseitiger Respekt und Wertschätzung. Ziel der Gruppe ist es, Menschen auf dem Weg zu einer zufriedenen und stabilen Abstinenz zu begleiten und zu stärken - unter anderem durch die persönlichen Erfahrungen der Mitglieder. Eine vertrauensvolle Atmosphäre, das christliche Menschenbild und gelebte Nächstenliebe sind die Grundlage dieser wertvollen Gemeinschaft. Um das Miteinander zu vertiefen, organisiert die Gruppe regelmäßig gemeinsame Aktivitäten wie das Jahresfest, Bowlingabende, gemeinsames Kochen oder Ausflüge. Dabei sind auch Angehörige und Wegbegleiter herzlich eingeladen. Ein besonderer Höhepunkt ist jedes Jahr der Fachvortrag zu einem suchtbezogenen Thema.
Wir sind dankbar, dass Menschen diesen wichtigen Dienst mit Herzblut erfüllen. Möge der Glaube den Mitgliedern Kraft, Trost und Hoffnung schenken – besonders in Zeiten der Verzweiflung.
Fühlen Sie sich angesprochen oder kennen Sie jemanden, der Unterstützung sucht? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf. Haben Sie Mut!

Kontakt: Mirko Richter Tel.: 0162 - 7862097 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.blaues-kreuz.de/bg-ottendorf-okrilla

Antje Wolf