Grußwort September

Jahreslosung 2020:  Markus 9,24
Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Monatsspruch September: 2. Korinther 5,19  
Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.

Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser unserer Kirchennachrichten,
zum Thema Versöhnung fand ich folgende Geschichte:
Nach der russischen Revolution 1917 tobte mehrere Jahre ein erbitterter Bürgerkrieg zwischen der konservativen Bevölkerung, den Weißen, und den Kommunisten, den Roten. Zu dieser Zeit ging ein orthodoxer Priester eine Straße entlang, als er sah, wie Soldaten der Weißen Armee einen kommunistischen Soldaten an einen Baum banden, um ihn hinzurichten. Der Offizier des Exekutionskommandos sah den Priester und grüßte ihn mit dem üblichen Gruß in Russland: „Segne uns, Vater!” Der Priester antwortete: „Ich kann einen Mord nicht segnen!” Die Weißen ließen ihren Gefangenen, durch die Worte des Priesters betroffen, frei.
Einige Zeit später rief eine Frau den gleichen Priester zu ihrem sterbenden Sohn, damit er ihm die Sterbesakramente verleihe. Als der Priester das Haus betrat, schrie der Sohn wütend: „Ich will keinen Priester. Diese Bösewichte sollen alle umgebracht werden. Ich bin Kommunist. Ich kann Priester nicht ausstehen.” Doch dann erkannte er in dem Mann den Priester, der ihm neulich das Leben aus der Hand der Weißen gerettet hatte. „Du hast mir das Leben gerettet. Aber ich hatte den Auftrag, dich umzubringen. Siehst du das Messer auf dem Tisch? Wenn du das gewusst hättest, hättest du dann genauso gehandelt?”
„Auch dann”, antwortete der Priester, „hätte ich keinen Mord gesegnet, denn Gott hat für uns alle Vergebung und Liebe bereit. Seine Liebe ist stärker als der Tod. Nun hat mich Gott ein zweites Mal zu dir geschickt, um dich zu retten.”
Kurze Zeit später war der Mann tot. Doch der ganze Hass war aus seinem Leben gewichen und hatte der Liebe und Versöhnung Gottes Platz gemacht.*
(*aus Axel Kühner Textarchiv)

Versöhnung ist immer ein Ereignis, das Eindrücke hinterlässt und ein neues Leben ermöglicht. Gott hat dem Priester die Kraft gegeben, den hasserfüllten Menschen das versöhnende Wort zu sagen und damit eine neue Freiheit zu schaffen, die unser Leben verändert. Gott selbst hat dafür gesorgt, dass ein Neuanfang möglich ist. Dazu ist Jesus Christus auf die Erde gekommen und hat sein Leben dafür hingegeben. Mir kommen bei diesem Gedanken die Worte des unten abgedruckten Liedes von Jürgen Werth immer wieder in den Sinn und sie sind mir eine Einladung, Gottes Handeln an uns neu zu bedenken. Vielleicht hilft Ihnen dieses Lied auch dabei!

Einen guten Start nach den Sommermonaten wünscht Ihnen Ihre Kirchgemeinde mit Pfarrer Klaus Urban.
 
1. Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Feuer in der Nacht,
ein off`nes Tor in einer Mauer, für die Sonne aufgemacht.
Wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein unverhoffter Gruß,
wie ein Blatt an toten Zweigen, ein ‚Ich-mag-dich-trotzdem-Kuss’.

R. So ist Versöhnung. So muss der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung. So ist Vergeben und Verzeihn.

2.Wie ein Regen in der Wüste, frischer Tau auf dürrem Land,
Heimatklänge für Vermisste, alte Feinde Hand in Hand.
Wie ein Schlüssel im Gefängnis, wie in Seenot „Land in Sicht“,
wie ein Weg aus der Bedrängnis, wie ein strahlendes Gesicht.

R. So ist Versöhnung. So muss der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung. So ist Vergeben und Verzeihn.

3. Wie ein Wort von toten Lippen, wie ein Blick, der Hoffnung weckt,
wie ein Licht auf steilen Klippen, wie ein Erdteil, neu entdeckt.
Wie der Frühling, wie der Morgen, wie ein Lied, wie ein Gedicht,
wie das Leben, wie die Liebe, wie Gott selbst das wahre Licht.

R. So ist Versöhnung. So wird der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung. So ist Vergeben und Verzeihn.

Text: Jürgen Werth 1988  Melodie: Johannes Nitsch 1988

Konzert

Konzert am Sonnabend, dem 17. Oktober 2020 um 16 Uhr in der Kirche Ottendorf- Okrilla.

Zum Vergrüßern bitte anklicken

Martinsfest

Martinsfest am Mittwoch, dem 11. November

Alle Kinder mit Eltern, Großeltern, Verwandten und Bekannten sind dazu herzlich in unsere Kirche dazu eingeladen! Beginn ist um 16.30 Uhr mit der Geschichte vom heiligen Martin. Danach gibt es den Laternenumzug und als Abschluss das Lagerfeuer auf der Pfarrwiese.

Gemeinderüstzeit 2021

Information zur geplanten Gemeinderüstzeit 2021

Der Kirchenvorstand hat sich dafür ausgesprochen, trotz einer Corona-bedingten Preisänderung im Sommer 2021 vom 28.07. bis zum 01.08. zur Gemeinderüstzeit nach Triefenstein zu fahren. Wir wollen es (besonders den Familien) ermöglichen, zu den alten, günstigeren Konditionen teilzunehmen. Der höhere Betrag soll mit Spenden und Gemeindemitteln ausgeglichen werden. Bitte merkt euch diesen Termin vor. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit sich anzumelden werden in den nächsten Wochen folgen. Wir freuen uns auf eine gute und gesegnete, gemeinsame Zeit.

Kirchenrallye

Kirchenrallye im Sommer

Die Gemeindepädagogen aus der Region unseres zukünftigen Kirchspiels haben gemeinsam eine Kirchenrallye geplant. Das ist eine schöne Möglichkeit als Familie die Kirchen unserer Region per Rad, zu Fuß oder ... zu entdecken. Dabei gibt es rund um die Dresdner Heide auch Schätze zu finden. Unter diesem >LINK< kann die Rallye als PDF heruntergeladen werden.

Gemeindeabend

„Bereitet dem Herrn den Weg!“ - Gemeindeabend in einer Umbruchzeit

Vorausschauend soll hier bereits ganz herzlich zu einem besonderen Gemeindeabend eingeladen werden. Am 12.12.20 – das ist der Vorabend des 3. Advent, der die schöne Aufforderung, dem Herrn den Weg zu bereiten, zum Thema hat – soll auf Anregung eines Hauskreises ein Abend stattfinden, der speziell dazu einlädt, gärende Konflikte, alte Verletzungen und in der Gemeinde erlebte Enttäuschungen bewusst am Kreuz abzulegen, um frei zu werden für Neues, das Gott mit jedem Einzelnen von uns und mit uns als Gemeinde vorhat. Wir wollen Gott unsere Sehnsucht nach Einheit und Frieden bringen und um seinen Segen für unseren Neustart als Teilgemeinde des entstehenden Kirchspiels bitten. Bitte merken Sie sich den Termin vor! Näheres zum Gemeindeabend wird dann in den nächsten Kirchennachrichten zu lesen sein.

Dorothea Kuntzsch

Wer macht denn eigentlich jetzt die Kurrende?

Das ist eine „neue Dorothea“ und möchte sich Ihnen kurz vorstellen:
 
Seit 1985 bin ich in Dresden-Wilschdorf-Rähnitz Kantorin und leite seither dort die Kurrende. Ottendorf lernte ich in meinen Anfangsjahren durch eine gemein-sam mit Wilschdorfer Kindern gestaltete Theaterwoche kennen. Nun habe ich die Ottendorfer Kurrende übernommen und bin hier sehr freundlich empfangen worden. Besonders freue ich mich, dass ich hier wieder mit Klaus Urban und Ulrike Anhut zusammenarbeiten kann, die ich aus unserer gemeinsamen Wilschdorfer Zeit gut kenne.
Ein Herzensanliegen ist es mir, dass die Lieder, die wir in der Kurrende singen, unseren Glauben an Gott stärken und auch im Alltag in uns weiterklingen. Nun ist es wegen Corona noch schwierig mit dem Singen. Das ist sozusagen „Zukunftsmusik“. Zur Zeit singen wir erst mal nur wenig. Aber wir musizieren und tanzen gemeinsam, haben Spaß mit Rhythmus und Orff-Instrumenten. Es ist einfach schön, miteinander Musik zu machen.  Auf jeden Fall können gern noch Kinder dazukommen, - ich freue mich darauf!
Ihre / Eure Dorothea Kuntzsch