Grußwort Juli

Jahreslosung 2021:  Lukas 6,36
Jesus Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
 
Monatsspruch Juli: Apostelgeschichte 17,27
Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
Denn in ihm leben, weben und sind wir.
 
 
Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser unserer Kirchennachrichten,
 
das Hören ist ein wichtiger Sinn, den Gott uns geschenkt hat. Solange man gut hören kann, fällt das kaum auf. Das Ohr ist ein wunderbares Sinnesorgan. Wohl uns, wenn wir es recht gebrauchen können.
Am Morgen den Gesang der Vögel zu hören, ist etwas Wunderschönes. Manchmal kommt aber auch etwas zu Gehör, das man lieber nicht gehört hätte. Das Hören hat noch eine weitere Dimension: Beim Überqueren der Straße kann es uns zum Beispiel vor der Gefahr warnen. Da kommt etwas und wir warten lieber, bevor wir die Straße überqueren. So mancher Unfall wurde dadurch verhindert. Manchmal ist es gut, auch auf die innere Stimme zu hören, die uns z.B. daran erinnert, jemanden zu besuchen. Unser Gehör ist geschult. Manches überhören wir, weil es für uns nicht so wichtig ist. Oder wir wollen nicht hören.
Der Spruch für den Monat Juni stellt fest: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ Das ist eine Einladung und Mahnung: Worauf hören wir? Auf Gott zu hören und danach zu handeln hat oberste Priorität. Das Hören allein reicht also nicht. Die Jünger sagen es vor dem Hohen Rat: Dem Hören auf Gott muss auch das Handeln folgen. Wer seine beiden Ohren dazu benutzt, um auf „Durchzug“ bei der Stimme Gottes zu schalten, wird es schwer haben, Gottes Wirken zu erfahren. Die Jünger mit Petrus als Wortführer haben das erkannt. Sie konnten nicht anders, als Gottes Wort weiterzusagen und auf Jesus hinzuweisen. Petrus hatte ja seine Erfahrung mit dem Hören auf die Worte von Jesus gemacht. Der Hahnenschrei erinnerte ihn an das, was Jesus gesagt hatte. Damals musste er bitterlich weinen. In der Apostelgeschichte können wir dann lesen, wie Petrus unerschrocken Jesus Christus bezeugt. Nicht gehört hat Petrus auf die Anweisung der Hohenpriester, von Jesus nichts mehr weiterzusagen. Auf Gott hat Petrus aber gehört. Dadurch sind viele Wunder geschehen. So wurden die Apostel auf wunderbare Weise befreit und konnten nicht anders, als begeistert von Jesus erzählen. Wir sind eingeladen, mehr auf Gott zu hören und dann nach seinem Wort zu handeln! Gott segne unser Hören auf sein Wort und lasse uns danach handeln!

Herzlich grüßt Ihre Kirchgemeinde mit Pfarrer Klaus Urban