22. Dezember

Der Ochse

 
K
Der Ochse, von dem der Wirt gesprochen hatte, wunderte sich zwar über den späten Besuch und wirkte durch seine Größe im ersten Moment etwas beängstigend, aber er war auch ein überaus friedliches Tier, sodass sie sich um ihn keine Sorgen machen mussten. Ihr Esel legte sich sogleich ganz vertrauensvoll zu ihm, da er von dem langen Weg auch ziemlich geschafft zu sein schien. Da stupsten sie kurz ihre Nasen aneinander und kauten anschließend genüsslich auf ihrem wohl verdienten Heu. Und so begannen auch Maria und Josef damit, es sich so gut wie möglich mit den Decken, dem Heu und Stroh in einer Ecke des Stalls gemütlich zu machen und bereits etwas auf die Geburt vorzubereiten. Durch das Essen des Wirts konnten sie sich nun auch noch einmal stärken und ein wenig ausruhen, bevor es schließlich losgehen würde.
 
E
Werden wir doch mal, wie die nicht dummen Ochsen, denn diese wussten, wo es das Beste für ihr Leben gibt. Es ist die Krippe des Herrn, also des Bauern, wo sie versorgt werden. In den biblischen Zeiten waren Ochsen und Esel sehr wichtige Mitarbeiter. In manchen Regionen, wie in Asien ist das noch heute Alltag.
In der Bibel steht:
„Ochs und Esel wissen, wo die Krippe ihres Herrn ist, aber mein Volk weiß es nicht.“ Jesaja 1.3
Da nun Jesus aber als neugeborenes Kind in einer Krippe lag, fügte man in vergangenen Zeiten Ochs und Esel der Weihnachtsdarstellung hinzu. Obwohl diese beiden Tierarten im Lukasevangelium nicht vorkommen, ist es möglich, dass diese gar nicht weit weg waren. Wichtig ist, auch mal ausnahmsweise vom Ochsen zu lernen: In DER KRIPPE ist DAS BESTE für ein ganzes Leben.
 
Jürgen
 
J
#24xWeihnachtenNeuErleben #advent #24xWNE