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XXL Adventskalender
Wir laden alle ganz herzlich ein, vom 01. bis zum 24. Dezember das Aufbauen eines Adventskalenders der besonderen Art mitzuerleben. An jedem Tag wird eine neue Figur aus der Weihnachtsgeschichte auf dem Kirchengelände an der Radeberger Straße aufgestellt und beleuchtet, sodass sie auch von der Straße aus gut zu sehen sein werden. Dazu wird ein passender Ausschnitt aus einer Weihnachtsgeschichte zum Nachlesen im Schaukasten ausgehängt. Lassen Sie sich einladen zu einem Advent der besonderen Art in besonderen Zeiten, in denen aber eines ganz feststeht: Gott macht sich klein, um uns Großes zu schenken: ein Kind, dass uns alle erretten will!
Wir wünschen viel Freude beim Entdecken unseres diesjährigen XXL-Adventskalenders!

Hier finden Sie/ findet ihr ab 01.12.2021 jeden Tag passend zur neuen Figur oder dem neuen Gegenstand in unserem XXL-Adventskalender die Fortsetzung einer Weihnachtsgeschichte für die Kinder (K) und einen Impuls für Erwachsene (E). Zum aktuellen Tag gelangt man mit "weiter" unten auf der Seite.

Wer den Anfang der Erzählung verpasst hat oder wer noch einmal nachlesen möchte, gelangt immer mit „weiter“ zu dem vorherigen Tag. Mit dem Button „zurück“ kann man die Geschichte und Gedanken wieder bis zum aktuellen Tag verfolgen.

Für Jugendliche und Anhänger der „Sozialen Medien“ (J) hier noch die Einladung zu einer Extra-Aktion:

Hallo Du und Herzlich Willkommen! 😊

Genial, dass du dem QR-Code gefolgt und jetzt hier bist… DU hast nun die wunderbare Gelegenheit Teil der Weihnachtskampagne „24x Weihnachten neu Erleben“ zu sein. Ab sofort bist Du eingeladen täglich neu zu entdecken, was eigentlich hinter dem Fest „Weihnachten“ steckt und dies mit den Menschen in deinem Umfeld zu teilen.

Dazu kannst du ganz einfach an unserer Social Media Aktion teilnehmen, indem du jeden Tag die fertigen Postings (J) mit den passenden Hashtags bei Facebook, Instagram oder WhatsApp teilst und in deinem Umfeld Licht und Hoffnung verbreitest!

Sei dabei und erlebe Weihnachten – 24x neu!

PS.: Hier erfährst du noch mehr über die Kampagne „24x Weihnachten neu Erleben“: >KLICK<

Viel Freude beim Entdecken des Adventskalenders, beim Lesen und Posten und vor allem eine gesegnete Adventszeit!

24. Dezember

Das Kind

 
K
Und so kam es, dass Maria mitten in dieser Nacht einen kleinen Jungen, den Sohn Gottes zur Welt brachte, ihn in Windeln wickelte und in die Futterkrippe legte, die Josef schon so liebevoll vorbereitet hatte. Die beiden waren nun überglücklich und priesen und lobten Gott, ihren HERRN für alles, was sie in den letzten Wochen und Monaten erlebt hatten. Kurze Zeit später tauchten die drei Sterndeuter Caspar, Melchior und Balthasar im Stall auf. Sie waren auf ihrer Reise von der Stadt Jerusalem einfach immer weiter dem Stern gefolgt und schließlich genau an dem Ort gelandet, wo sich das Kind mit seinen beiden Eltern befand. Da freuten sie sich sehr, es endlich kennen lernen zu dürfen, verneigten sich tief vor dem neu geborenen König, überreichten seinen Eltern ihre kostbaren Geschenke und erwiesen ihnen damit eine große Ehre. Auf dem Rückweg in ihre Heimat wählten sie jedoch eine ganz andere Strecke, um nicht noch einmal bei König Herodes vorbei zu kommen. Nun trafen auch noch die drei Hirten Raphael, Gideon und Michael ganz aufgeregt mit ihren Schafen im Stall ein und erzählten Maria und Josef von ihren Erlebnissen draußen auf dem Feld. Und auch den anderen Leuten, denen sie danach noch unterwegs begegneten, sagten sie voller Freude alles weiter, was sie erlebt hatten, worüber sich diese sehr verwunderten. Maria aber bewahrte das Gehörte in ihrem Herzen und dachte immer wieder darüber nach. So war alles eingetroffen, wie es vorausgesagt worden war und Jesus Christus, der Sohn Gottes und Retter der ganzen Welt ward geboren.
 
Magdalena
 
E
Ab heute feiern wir Weihnachten. Das Kind in der Krippe ist der Grund für dieses Fest.
Ein hilfloses Kind in einem schmutzigen Stall, das die Liebe Gottes zu uns Menschen bringt! Das dürfte für alle Zeiten die Sensation der Menschheitsgeschichte sein. Es ist gut und richtig, dass unsere Zeitrechnung mit diesem unerhörten Ereignis beginnt.
Gott findet mit diesem Kind den idealen Weg, einen Neuanfang zu machen. Dieses Kind setzt Maßstäbe dafür, was es bedeutet, im Sinne des Schöpfers verantwortungsvoll in dieser Welt zu leben. Kinder können staunen. Sie begegnen anderen ohne Vorurteile. Es ist ihnen selbstverständlich, offen für neue Entdeckungen zu sein und die Hilfe anderer Menschen zu brauchen. Kindern stehen alle Wege offen und sie schauen mit Neugier und Zuversicht auf das, was kommt.
Gott betrachtet uns Menschen als seine Kinder – nicht, weil er uns für unmündig hält, sondern weil er so mit uns umgeht, wie es liebevolle Eltern mit ihren Kindern tun. Gott möchte mit uns Gemeinschaft haben, so vertraut wie in einer Familie. Er gibt uns Sicherheit und Halt. Er nimmt uns ernst und hat ehrliches Interesse daran, was uns bewegt. Und Gott legt uns nicht fest auf unsere Vergangenheit. Eltern bieten ihren Kindern immer wieder die Chance, Verpatztes neu zu ordnen und mit Vertrauen nächste Schritte zu wagen.
Und genau das bietet Gott einem jeden von uns zu Weihnachten an:
Schau auf Kind in der Krippe und mache Dein Herz dafür auf, dass Du es dem Gott der Liebe wert bist, auf all seine Hoheit zu verzichten und ein Mensch zu werden wie Du. Begreife, dass dieses Kind Dir die Möglichkeit eines Neuanfangs zeigt. So, wie Gott mit den Menschen einen ganz Neubeginn gemacht hat, kannst auch Du neu anfangen und musst Dich nicht auf alte Verhaltensmuster, erlebte Verletzungen oder Erwartungen anderer festlegen lassen. Entdecke, wie Gott Dich gemeint hat, und trau Dich, immer mehr dieser Mensch zu werden. Der Frieden, den uns die Weihnachtsgeschichte verspricht, wird mit Dir sein und es Weihnachten für Dich werden lassen, wenn Du die Begegnung mit dem greifbar gewordenen Gott suchst.
 
Claudia
 
J
#24xWeihnachtenNeuErleben #advent #24xWNE
 

 

23. Dezember

Die Krippe

 
K
Bald darauf wurden Marias Wehen immer stärker und sie bekam deutlich zu spüren, dass das Kind nun nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. Doch sie hatte keine Angst und auch die Zweifel und Sorgen, die ihr auf der weiten Reise immer mal wieder in den Sinn gekommen waren, verschwanden jetzt. Stattdessen dankte sie Gott aus vollem Herzen für ihren behüteten Weg mit dem Esel, die Unterkunft im Stall des Wirts für diese Nacht und vor allem auch für ihren Mann Josef, ohne den sie das alles niemals geschafft hätte. Und auch Josef erkannte die Situation und bereitete alles weitere für die Geburt vor. Er fand sogar noch eine kleine Futterkrippe in einer anderen Ecke des Stalls, die er nun sorgfältig mit Heu und ein paar Windeln auspolsterte, um später das Kind darin zu legen. Als er damit fertig war, setzte er sich neben Maria, nahm ihre Hand und sah sie mit einem liebevollen Blick an. Sie freuten sich auf ihr gemeinsames Kind und spürten nun auch ganz deutlich, dass Gott bei ihnen war.
 
E
"Und es geschah, als sie dort waren, wurden ihre Tage erfüllt, dass sie gebären sollte; und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war." Lukas 2, 6-7
Mitten in einem Stall befand sich die Krippe für Jesus, den Retter und das Licht der Welt. In einer geborgten Krippe liegt der Sohn Gottes.
Gottes Wunsch für uns ist es, dass wir Jesus unser Herz geben, in das ER einziehen kann. So wie Jesus in die Krippe gelegt wurde.
Unser Herz ist die Krippe. Lädst Du Jesus in Dein Herz ein?
 
Doreen
 
J
#24xWeihnachtenNeuErleben #advent #24xWNE
 

22. Dezember

Der Ochse

 
K
Der Ochse, von dem der Wirt gesprochen hatte, wunderte sich zwar über den späten Besuch und wirkte durch seine Größe im ersten Moment etwas beängstigend, aber er war auch ein überaus friedliches Tier, sodass sie sich um ihn keine Sorgen machen mussten. Ihr Esel legte sich sogleich ganz vertrauensvoll zu ihm, da er von dem langen Weg auch ziemlich geschafft zu sein schien. Da stupsten sie kurz ihre Nasen aneinander und kauten anschließend genüsslich auf ihrem wohl verdienten Heu. Und so begannen auch Maria und Josef damit, es sich so gut wie möglich mit den Decken, dem Heu und Stroh in einer Ecke des Stalls gemütlich zu machen und bereits etwas auf die Geburt vorzubereiten. Durch das Essen des Wirts konnten sie sich nun auch noch einmal stärken und ein wenig ausruhen, bevor es schließlich losgehen würde.
 
E
Werden wir doch mal, wie die nicht dummen Ochsen, denn diese wussten, wo es das Beste für ihr Leben gibt. Es ist die Krippe des Herrn, also des Bauern, wo sie versorgt werden. In den biblischen Zeiten waren Ochsen und Esel sehr wichtige Mitarbeiter. In manchen Regionen, wie in Asien ist das noch heute Alltag.
In der Bibel steht:
„Ochs und Esel wissen, wo die Krippe ihres Herrn ist, aber mein Volk weiß es nicht.“ Jesaja 1.3
Da nun Jesus aber als neugeborenes Kind in einer Krippe lag, fügte man in vergangenen Zeiten Ochs und Esel der Weihnachtsdarstellung hinzu. Obwohl diese beiden Tierarten im Lukasevangelium nicht vorkommen, ist es möglich, dass diese gar nicht weit weg waren. Wichtig ist, auch mal ausnahmsweise vom Ochsen zu lernen: In DER KRIPPE ist DAS BESTE für ein ganzes Leben.
 
Jürgen
 
J
#24xWeihnachtenNeuErleben #advent #24xWNE
 

21. Dezember

Der Stall

 
K
 „Also…“, begann der Wirt zu sprechen, „Das Einzige, was ich euch im Moment noch anbieten könnte, wäre der kleine, alte Stall meines Ochsen hinter der Herberge. Das wäre zwar nur eine notdürftige Lösung und sicherlich auch nicht gerade der beste Ort für die Geburt eines Kindes, aber immerhin hättet ihr eine warme, trockene Unterkunft für die Nacht, in der ihr vor allem auch Ruhe vor den ganzen anderen Reisenden hättet.“ Kaum hatte der Wirt seine Überlegungen beendet, rief Josef sehr erleichtert aus: „Oh, dieses Angebot nehmen wir gerne an! Haben Sie vielen Dank!“ Und Maria fügte ebenso überglücklich hinzu: „Ja, haben Sie vielen Dank! Gott segne sie!“ Und so führte sie der Wirt in den Stall, der tatsächlich absolut nichts Besonderes war, aber in dem sie es sich doch gemütlich machen konnten. Der freundliche Wirt brachte ihnen kurz darauf sogar noch etwas zu Essen, ein wenig Wasser und ein paar Decken und Windeln und ließ auch noch eine kleine Lampe in der Dunkelheit der einbrechenden Nacht da.
 
E
Was fällt ihnen zuerst ein, wenn sie an einen Stall denken?
Mein erster Gedanke ist: in einem Stall stinkt es. Und man muss aufpassen, wo man hintritt, oft gibt es nicht viel Licht, dort wo die Tiere ihre Nacht verbringen. Jesus ist in einem Stall geboren worden. Nicht durch Zufall. Gott hatte lange genug Zeit nachzudenken, wie und wo Er Mensch werden wollte. Und genauso wollte ER es: in einem Stall in Betlehem.
Der Stall – das ist, manchmal auch ein Bild für unser Inneres. Auch in uns stinkt es manchmal ganz gewaltig. Da ist Wut, Eifersucht und Neid. An all das können wir denken, wenn wir den Stall sehen. Und mitten in diesen Stall wird Jesus Christus geboren. Dieses Kind verwandelt den Stall und das ist das Wunder von Weihnachten. Gott will in diesem Stall geboren werden: Weil Er uns liebt. Jeden Einzelnen von uns. Ganz sicher!
 
Annett
 
J
#24xWeihnachtenNeuErleben #advent #24xWNE