Gemeindeleben in der Krise

Gemeindeleben in den letzten Wochen

Die letzten Wochen waren auch für unsere Gemeinde eine große Herausforderung. Vieles, was eigentlich unsere Gemeinde ausmacht, war plötzlich nicht mehr möglich. Dennoch hatten viele Leute Ideen, wie ein Gemeindeleben weiterhin stattfinden kann:
Ulrike Anhut hat sofort eine Online-Christenlehre ins Leben gerufen. Für die Pfadfinder und die Junge Gemeinde gab es im Internet Angebote und auch viele Hauskreise haben sich mit Hilfe moderner Technik getroffen. Sogar für das Kirchenkaffee wurde eine neue Variante gefunden. Die Predigten waren wöchentlich im Internet verfügbar und der Ostergottesdienst konnte sogar ins Internet und Fernsehen übertragen werden. Und einige Helfer haben es möglich gemacht, dass unsere Kirche täglich vormittags und nachmittags geöffnet sein konnte. Wir danken allen, die sich in dieser schwierigen Zeit eingebracht haben!
Die Angebote werden nach Möglichkeit weitergeführt. Eventuell etwas eingeschränkt, da wir ja zumindest wieder Gottesdienste in unserer Kirche feiern dürfen.

Hier ist noch ein Bericht der Jungen Gemeinde:

"Der Beginn der aktuellen Kontaktbeschränkungen fiel leider direkt mit unserer geplanten "Wogele" (Woche gemeinsamen Lebens) zusammen, darum mussten wir dieses Highlight leider absagen. An Stillstand ist aber bei der Jugend nicht zu denken, denn gerade die wissen, wie man sich im digitalen Raum bewegt. An den Donnerstagen haben wir uns bisher weiterhin getroffen, anfangs nur online und vor zwei Wochen haben wir zu zwölft den ersten Jugendgottesdienst gefeiert. Das ist sicher nicht das gleiche wie eine normale JG, da das gemeinsame Essen fehlt. Aber zumindest sehen wir uns gegenseitig. Und schon das allein tut gut. Wir überlegen zurzeit weiter, welche weiteren Angebote sinnvoll sind und Jugendlichen helfen können."

Und auch die Pfadfinder hatten ein interessantes Programm:

"Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder! Das zeigte sich in den letzten Wochen, bei den Jungpfadfindern und auch bei unseren Wölflingen auf besondere Weise. Neben der selbstverständlichen Bereitschaft zur Hilfe und der täglichen Guten Tat, haben die Jungpfadfinder in den letzten Wochen von zu Hause aus Knoten geübt, Ostergrüße für Bewohner des Ottendorfer Altenpflegeheims gestaltet, selbst eine kleine Schnitzeljagd vorbereitet, sich auf die Suche nach den Verstecken der anderen Pfadfinder gemacht und um die Wette geschätzt, wie hoch der Kirchturm unserer Kirche ist."