Grußwort August

Jahreslosung 2020:  Markus 9,24
Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Monatsspruch August: Psalm 139,14
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

 

 

Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser unserer Kirchennachrichten,

Elia war ein besonderer Prophet. Er musste viele Wege im Auftrag Gottes gehen. Die Botschaft, die er zu verkünden hatte, war nicht einfach und mit dieser Botschaft war Elia nicht bei allen beliebt. Mit eindrücklichen Taten unterstrich er bei den Menschen Gottes „Meinung“.
Elia hat auf den Wegen, die er gehen musste, so manches erlebt. In 1. Könige 17 und 18 wird das eindrücklich geschildert. Gott steht zu seinem Wort. Elia muss es dem König und dem Volk Gottes sagen. Die von Gott angesagte Trockenheit kommt. Elia wird dafür verantwortlich gemacht und dafür vom König verfolgt und steckbrieflich gesucht. Elia wird unterwegs auf wunderbare Weise versorgt. Der König hört nicht auf Gott. Das Volk fragt auch nicht nach Gott. Die Konsequenzen sind nicht immer einfach, auch wenn die Botschaft eigentlich klar ist. So erzählt es 1. Könige 18,21: Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist's aber Baal, so wandelt ihm nach.“ Und das Volk antwortete ihm nichts.
Der dem falschen Gott Baal gewidmete Altar entzündet sich nicht. An den von Elia gebauten Altar legt Gott selbst Feuer an und zeigt damit seine Macht. Das Gemetzel bei der Tötung der mehreren hundert Baals-Priester mag man sich gar nicht vorstellen. Danach ist Elia auf der Flucht und legt sich erschöpft nieder. Eigentlich reicht es ihm. Nun kommt der Engel und berührt ihn und fordert ihn auf: „Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“ Gott scheint Elia keine Ruhe zu gönnen. Aber Gott stärkt ihn auch. Elia macht auf seinem Weg die Erfahrung, dass Gott für ihn sorgt und ihn stärkt. In der Stille des leisen sanften Sausens darf Elia die Nähe Gottes auf wunderbare Weise erfahren und seinen Weg dann gestärkt an Leib und Seele weiter gehen. Elia darf erkennen, dass Gott ihn wunderbar gemacht hat und wunderbare Wege führt.
Gott schenke Ihnen diese gute Erfahrung in der Sommerzeit, dass ER Sie gute Wege führt und Sie stärkt, um auf dem Weg des Lebens unterwegs zu sein. Nutzen sie den Sommer dazu, sich Gott zuzuwenden und die Zuwendung Gottes an uns zu entdecken. Paul Gerhard hat es in seinem Lied „Befiehl du deine Wege“ (s. Titelblatt) so wunderbar zusammengefasst.  
  
Herzlich grüßt Ihre Kirchgemeinde mit Pfarrer Klaus Urban