Grußwort November 2019

Jahreslosung 2019: Psalm 34,15
Suche Frieden und jage ihm nach!

Monatsspruch November: Hiob 19,25
Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
 
Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser unserer Kirchennachrichten,

es gibt viele Möglichkeiten, das Leben zu gestalten. Jede und jeder hat seine. Manchmal sehen wir diese Möglichkeiten nicht so, wie Gott diese sehen kann. Manchmal kann auch aus Kleinem etwas Großes werden,
Gerhard Schöne hat das in seinem Lied „Alles muss klein beginnen“ wunderbar in singbare Worte gefasst, was im Monatsspruch für Oktober angesprochen wird: Auch wenn wir nicht alle Probleme dieser Welt lösen können, dürfen wir mit dem, was wir können und haben - auch wenn es ganz wenig ist oder erscheint - einen Anfang machen, diese Welt zu verändern. Oft zeigt sich in dem einfachen und unscheinbaren Handeln die Einstellung unseres Herzens. „Es ist das Herz, das gibt, die Hände geben es nur her!“, sagt ein Sprichwort aus Afrika. Tobias bekommt von seinem Vater das Erbe anvertraut und er wird ermahnt, im Großen wie im Kleinen das Gute zu tun. Almosen geben ist eine besondere Art, sich am Handeln Gottes zu beteiligen und dadurch Gott die Ehre zu geben. Die Bibel gibt für unser Handeln dazu eine praktische Anregung. In der Bergpredigt sagt es Jesus klar: „Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, damit dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.“  (Matthäus 6,3f)
Gott will aus unserer Herzenseinstellung etwas Gutes werden lassen. ER gibt uns sogar das Verspechen, dass der Vater im Himmel uns dafür belohnen wird, wenn wir es im Verborgenen tun! Gott gebe uns Weisheit,  zu erkennen, was ER uns Gutes schenkt und auch Klarheit, das Richtige zur rechten Zeit am richtigen Ort zu tun. Gott mache unsere Herzen dafür frei!    
Danke an alle, die uns als Kirchgemeinde dabei helfen, Gutes zu tun!

Herzlich grüßt Sie Ihre Kirchgemeinde Ottendorf-Okrilla
mit Pfarrer Klaus Urban