Grußwort September 2019

 Jahreslosung 2019: Psalm 34,15
Suche Frieden und jage ihm nach!
 
Monatsspruch September 2019: Matthäus 16,26
Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne
und nähme doch Schaden an seiner Seele?
Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser unserer Kirchennachrichten,
 
das Ende der Ferien rückt näher und alle, die mit Schulkindern zu tun haben wissen: Der Ernst des Lebens geht bald wieder los. Das neue Schuljahr kommt und selbstverständlich bereitet man sich darauf vor: Schulhefte und Materialien werden in Ordnung gebracht, die Planung für den Schulalltag wird vorbereitet und überlegt, wie alles organisiert werden kann.
Aber auch die, die keine Schüler in ihrem Umfeld haben, sollten etwas achtgeben: Im Straßenverkehr müssen sich alle darauf einstellen, dass wieder mehr Kinder unterwegs sind und besonders vor Schulen und an Schulwegen ist von allen erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. Manches bringt auch Verbesserung. Wenn die Schulbusse fahren, verbessern sich die Verbindungen in die Dörfer. Mit dem Spruch für den Monat August werden wir daran erinnert, dass Jesus die Jünger in die  Ortschaften losgeschickt hat. Und zwar mit dem besonderen Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden. Da stand den Jüngern auch Neues bevor. In Vorbereitung ihres Dienstes sagt Jesus den Jüngern klar, was sie tun sollen:

1. Ein klarer Auftrag: „Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus.“
2. Sich ganz auf Gott einlassen: „Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch.“
3. Gottes Friede geht mit:  „Wenn ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es; und wenn es das Haus wert ist, kehre euer Friede dort ein. Ist es aber nicht wert, so wende sich euer Friede wieder zu euch.“
4. Gottes Zuspruch, aber auch Warnung: „Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.“

Die Jünger machen sich auf und erfahren, dass die Kraft von Jesus durch sie wirkt. Nicht alles funktioniert immer so, wie sich die Jünger das vorstellen, aber sie spüren, dass das Himmelreich unter ihnen ist. Auch wir sind dazu eingeladen, Jesus durch und in uns wirken zu lassen. Den Mut, sich darauf einzulassen, dürfen wir einander zusprechen, weil das Himmelreich nahe ist. Wo wir füreinander da sind, kann das schon jetzt unter uns Wirklichkeit werden.